Energiekostengrafik von der EnergieAgentur.NRW:
Steigt er oder fällt er.... der Rohölpreis?
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Erneuerbare Wärme gewinnt den Heizkostenvergleich
Quelle: www.unendlich-viel-energie.de
Berlin, 5. März 2010 – Der Umstieg auf Wärme aus Erneuerbaren Energien lohnt sich und spart den Verbrauchern bares Geld. Dies gilt trotz des aktuell vergleichsweise niedrigen Preisniveaus von Heizöl und Erdgas. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Agentur für Erneuerbare Energien. Dabei wurden die Gesamtkosten regenerativer Heizsysteme mit fossilen Bestandsheizungen verglichen, bezogen auf eine Betriebsdauer von 20 Jahren. Das Ergebnis: Umsteiger können immer noch mehr als die Hälfte ihrer Heizkosten einsparen.
Dies gilt, obwohl sich die Brennstoffpreise aufgrund der Wirtschaftskrise zuletzt eher zum Nachteil der erneuerbaren Wärmequellen entwickelt haben: Während die gesunkene Nachfrage nach Erdöl den Preis für Heizöl vorübergehend um gut ein Drittel sinken ließ, wurden Holzpellets gleichzeitig etwa 17 Prozent teurer. Denn wegen Rückgängen in der Möbel- und Bauholzproduktion fällt bei den Sägewerken derzeit weniger Sägemehl an – der wichtigste Rohstoff für Holzpellets. Die Preissteigerung für Wärmepumpenstrom liegt aktuell bei rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im langjährigen Durchschnitt fallen die Preissteigerungen sowohl für Holzpellets als auch für Wärmepumpenstrom mit ca. 5 Prozent pro Jahr aber nur halb so hoch aus wie für Heizöl und Gas (ca. 10 Prozent pro Jahr).
Dennoch ist eine Kilowattstunde Wärme aus regenerativen Quellen immer noch deutlich günstiger als eine fossilen Ursprungs: Eine aus Heizöl gewonnene Kilowattstunde Wärme kostet derzeit ca. 6,1 Cent, beim Wärmepumpenstrom schlagen 5,5 Cent und bei den Pellets 4,6 Cent zu Buche. Die Anschaffungskosten für eine regenerative Heizanlage amortisieren sich dadurch spätestens im 13. Betriebsjahr.
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Was bewegt den Ölpreis? Und wie lange werden wir ihn noch zum Heizen beobachten müssen?
Immobilienbesitzer, die sich vom Ölbezug unabhängig gemacht haben, haben sicher gut lachen. Doch auch Gas-Heizer müssen sich warm anziehen, wenn die Preisbindung nach oben gut funktioniert.
In der jüngsten Vergangenheit wurde deutlich, wie wenig das Gaspreisniveau dem Öpreis nach unten folgt. Nur mit Widerstand der Versorger kommt es zu lange hinausgezögerten Tarifänderungen und Rückerstattungen. Wieviel Milliarden Euro an glücklichen Zusatzgewinnen stehen so keiner adäquaten Leistung gegenüber?
Deutsche zahlen zu viel für Strom und Gas
Nach Ansicht der Monopolkommission gibt es auf dem Energiemarkt keinen funktionierenden Wettbewerb. So zitiert ein Spiegel-Artikel deutliche Kritik am deutschen Energiemarkt, die ein unabhängiges Beratergremium der Bundesregierung in einem Sondergutachten veröffentlicht.
Spiegel-Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,640339,00.html
Gaspreis bleibt im Winter hoch (2009)
+25% Was soll man davon halten: die Gasversorger halten die Preise hoch und haben in Folge des Ölpreisniveaus im Herbst / Winter 2008 ihre Preissenkungen bis in die deutlich verbrauchsärmere Zeit im Sommer 2009 hinausgezögert. Nun wird deutlich, dass mit dem steigenden Ölpreis auch der Gaspreis passend zum nächsten Herbst steigen wird. Und zwar um durchschnittlich 25 %, wie das DIW (Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung) in ihrer jüngsten Studie annimmt.
Mit Überstehen der Wirtschaftskrise explodiert der Ölpreis
In den Prognosen sind sich viele einig: Die Reaktion der Ölproduzenten auf die Wirtschaftskrise bereitet den nächsten Preisauftrieb unausweichlich vor.
Selbst von der Krise gebeutelt, haben die Ölproduzenten ihre Investitionen parallel zu der gesunkenen Ölnachfrage massiv gedrosselt. Doch bei einer verringerten Ölförderung sinkt die Förderkapazität.
Kompensieren kann man diesen Effekt nur durch Investitionen, in die Erschließung neuer Ölfelder oder durch neue Fördertechnik. Doch viele Experten sind sich sicher, die momentanen Investitionen reichen dazu bei weitem nicht aus.
