Verglichen werden Heizöl, Gas und Holzpellets:
Bewegen Sie den Mauszeiger über den unteren Rand der Grafik:
1m = letzter Monat
1q = letztes Quartal
1y = letztes Jahr
5y = 5-Jahres-Übersicht
+25% Was soll man davon halten?
Die Gasversorger halten die Preise hoch und haben in Folge des Ölpreisniveaus im Herbst / Winter 2008 ihre Preissenkungen bis in die deutlich verbrauchsärmere Zeit im Sommer 2009 hinausgezögert. Nun wird deutlich, dass mit dem steigenden Ölpreis auch der Gaspreis passend zum nächsten Herbst steigen wird. Und zwar um durchschnittlich 25 %, wie das DIW (Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung) in ihrer jüngsten Studie annimmt.
Obenstehende Grafik der Energieagentur verdeutlicht dieses Problem sehr schön!
Quelle: www.unendlich-viel-energie.de
Berlin, 5. März 2010 – Der Umstieg auf Wärme aus Erneuerbaren Energien lohnt sich und spart den Verbrauchern bares Geld. Dies gilt trotz des aktuell vergleichsweise niedrigen Preisniveaus von Heizöl und Erdgas. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Agentur für Erneuerbare Energien. Dabei wurden die Gesamtkosten regenerativer Heizsysteme mit fossilen Bestandsheizungen verglichen, bezogen auf eine Betriebsdauer von 20 Jahren. Das Ergebnis: Umsteiger können immer noch mehr als die Hälfte ihrer Heizkosten einsparen.
Dies gilt, obwohl sich die Brennstoffpreise aufgrund der Wirtschaftskrise zuletzt eher zum Nachteil der erneuerbaren Wärmequellen entwickelt haben: Während die gesunkene Nachfrage nach Erdöl den Preis für Heizöl vorübergehend um gut ein Drittel sinken ließ, wurden Holzpellets gleichzeitig etwa 17 Prozent teurer. Denn wegen Rückgängen in der Möbel- und Bauholzproduktion fällt bei den Sägewerken derzeit weniger Sägemehl an – der wichtigste Rohstoff für Holzpellets. Die Preissteigerung für Wärmepumpenstrom liegt aktuell bei rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im langjährigen Durchschnitt fallen die Preissteigerungen sowohl für Holzpellets als auch für Wärmepumpenstrom mit ca. 5 Prozent pro Jahr aber nur halb so hoch aus wie für Heizöl und Gas (ca. 10 Prozent pro Jahr).
Dennoch ist eine Kilowattstunde Wärme aus regenerativen Quellen immer noch deutlich günstiger als eine fossilen Ursprungs: Eine aus Heizöl gewonnene Kilowattstunde Wärme kostet derzeit ca. 6,1 Cent, beim Wärmepumpenstrom schlagen 5,5 Cent und bei den Pellets 4,6 Cent zu Buche. Die Anschaffungskosten für eine regenerative Heizanlage amortisieren sich dadurch spätestens im 13. Betriebsjahr.
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Nach Ansicht der Monopolkommission gibt es auf dem Energiemarkt keinen funktionierenden Wettbewerb. So zitiert ein Spiegel-Artikel deutliche Kritik am deutschen Energiemarkt, die ein unabhängiges Beratergremium der Bundesregierung in einem Sondergutachten veröffentlicht.
Spiegel-Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,640339,00.html