Anlagegut Immobilie
Der technische Wandel nimmt zu
Speziell die Zunahme an bautechnischen Innovationen wird die Immobilienwirtschaft in der bevorstehenden Zukunft der kommenden 30 Jahre tiefgreifend umwälzen. Schon heute achten Immobilienfonds beim Einkauf auf die energetische Bilanz ihrer Ankaufsobjekte, um zum Verkaufszeitpunkt nicht vom beschleunigten bautechnischen Wandel kalt erwischt zu werden.
Technischer Wandel als Katalysator
Allein der Zustand der energetischen Instandhaltung ist in der Lage, die Höhe des erzielbaren Verkaufspreises empfindlich zu beeinflussen. Jeder potenzielle Käufer einer Immobilie wird sich deren Instandhaltungszustand für Preisverhandlungen zunutze machen. Damit entscheidet das energetische Verhalten eines Bestandsgebäudes über sein tatsächliches zukünftiges Renditeergebnis.
Green Buildings im Fokus von Immobilienfonds
Union Investment lanciert Online-Portal zu nachhaltigen Immobilien
Union Investment hat ein Internet-Portal an den Start gebracht, um nachhaltige Immobilien – sogenannte Green Investments – als Anlageobjekt in den Fokus rücken.
Der Fondsanbieter ist überzeugt davon, dass Green Buildings die Assetklasse Immobilien in den nächsten Jahren massiv verändern werden. Eine eigene Umfrage habe ergeben, dass Nachhaltigkeit für 60 Prozent Immobilienprofis in Europa bereits heute fester Bestandteil der Anlagestrategie ist, so Union Investment.
Einen Überblick bietet das neue Wissens-Portal www.nachhaltige-immobilien-investments.de . Dabei stehe laut Union Investment neben ökologischen Themen das Plus an Nutzerkomfort von nachhaltigen Gebäuden ebenso im Fokus wie ihr wirtschaftliches Potenzial.
Die Internetpräsenz befasst sich mit Entwicklung, Bau und Sanierung sowie Zertifizierung und Betrieb von nachhaltigen Gewerbeimmobilien. Union Investment verspricht News, Events und Studien. Dabei sollen interaktive Elemente und ein 3D-Panorama auf der Startseite Infos und Unterhaltungswert kombinieren.
Immobilie als Inflationsschutz
Deutsche sehen Immobilien als Inflationsschutz Nr. 1
Sachwerte gelten bei vielen Anlegern als geeignetes Mittel, um das eigene Vermögen vor Inflation zu schützen. Vor allem Immobilien und Gold bieten sich dafür an. Einer Studie zufolge würde mehr als die Hälfte der Deutschen ihr Geld in Beton investieren, um sich gegen eine zunehmende Geldentwertung zu wappnen.
Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage unter mehr als 1.000 Personen, die im Auftrag der Quickborner Comdirect Bank durchgeführt wurde. Während demnach 51 Prozent im Falle einer galoppierenden Teuerungsrate auf Immobilien setzen würden, kommt Gold – eigentlich stets als Inflationsschutz Nummer eins an den Märkten gehandelt – lediglich für ein Drittel der Teilnehmer in Frage.
Pressemitteilung der Comdirect-Bank
